SV Tanuki

Sailing into the Blue

02/07/2023
von Richard
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Der Tuamotu-Archipel

Im Gebiet des südlichen Pazifiks sind die meisten Inseln mehr oder weniger Atolle. Die größte Konzentration von Atollen gibt es in den Tuamotus, einem Gebiet von ca. 2 Millionen km² südwestlich der Marquesas mit 78 Atollen von denen 45 Atolle mit ca. 17000 Menschen bewohnt sind. Der Tuamotu Archipel ist weltweit die größte Inselgruppe. Der Name der Tuamotus kommt von dem Begriff Motu, das polynesische Wort für Insel [1, 2].

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01/07/2023
von Richard
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Die Marquesas

Vor einigen Jahren haben wir im Antiquariat ein Buch von Ursel und Friedel Klee gefunden, welches eine Weltumsegelung in den 70er Jahren beschreibt. Titel dieses wunderschön geschriebenen Buches lautet „Und immer mal wieder liegt Land im Wege“. Bei uns sind es nun die Iles Marquises, auf Deutsch die Marquesas, die wir nach nur 23 Tagen auf See anlaufen, einfach weil sie im Wege liegen und einen guten Einstieg in die Südseekultur bieten. Das ist nicht ganz ungewöhnlich, wohl alle Segler, die nicht die Südroute zu den Osterinseln wählen, machen Pause auf den Marquesas, sie liegen quasi an der Autobahn in die Südsee.

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27/06/2023
von Richard
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Der Pazifik – lange Strecke!

Pazifik, wir kommen !

Der Pazifik ist riesig. Mit 166,24 Mio. km² macht er rund 35 Prozent der gesamten Erdoberfläche oder die Hälfte der Meeresfläche der Erde aus und damit mehr als die Fläche aller Kontinente zusammen [1]. Die Ausdehnung von West nach Ost (Panama – Australien) ist ca. 7500 sm. Auch wenn der Pazifik unvorstellbar riesig ist, die Überquerung mit dem Segelboot kann in einzelnen Etappen erledigt werden.

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26/06/2023
von Richard
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Das Galapagos Archipel

Galapagos mit dem Segelboot klingt wie der Himmel auf Erden. Das ist nur begrenzt wahr, unser Visum beinhaltet die Anfahrt von nur drei Inseln, Einklarieren ist in San Cristobal und Ausklarieren ist vorgeschrieben in Isla Santa Cruz. Nebenbedingung ist, dass man nur in der örtlichen Hauptstadt ankern darf und das eigene Dinghy nicht benutzen darf, da überall Wassertaxis verfügbar sind. Mehr als Ausflüge auf den Inseln sind also nicht drin, das Boot muss immer vor Anker bleiben. Hinsichtlich der Tierwelt hat jede einzelne Insel ihre Besonderheiten.

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25/06/2023
von Richard
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Las Perlas nach Galapagos

Wir stehen vor unserer ersten Pazifik Passage. Zielpunkt ist das Galapagos Archipel. Trotz der hohen Gebühren für Segler haben wir uns entschlossen, dieses einzigartige Naturreservat zu besuchen und richten uns auf ein etwa zwei-wöchige Fahrt ein. Die Strecke ist schwierig und berüchtigt, müssen wir doch durch den Bereich der Kalmen, heute eher Innertropische Konvergenz Zone oder auf gut Englisch ITC genannt. Diese Zone, von etwa 10 Grad nördlich bis 10 Grad südlich des Äquators (Achtung, so einfach ist das nicht) ist berüchtigt als Schwachwindzone. Die nördlichen und südlichen Passatwinde treffen hier aufeinander und wehen nach oben weg, hinterlassen am Boden eine windstille Zone. Oje – wir sind ein Segelboot und ohne Wind läuft da nix. Wir könnten zwar den Motor anwerfen, aber für mehr als 2-3 Tage Motorbetrieb haben wir nicht genug Diesel an Bord.

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24/06/2023
von Richard
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Las Perlas und die Fauna Panamas

Wir liegen also vor Anker vor der Einfahrt in die Marina La Playita. Diese hat ein Dinghy Dock, sodass wir relativ einfach an Land dinghien und die lokalen Restaurants besuchen können. Wir bleiben drei Tage, einerseits um zu tanken, um die Leinen und Fender zurückzugeben und zudem, weil man hier in der Nähe aus dem Land ausklarieren kann (muss !).

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24/06/2023
von Richard
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Tanuki im Panama-Kanal

Der große Moment für Tanuki steht vor der Tür, wir wollen jetzt selbst durch den Panama-Kanal fahren. Der Termin am kommenden Morgen ist bestätigt, um 5 Uhr sollen wir bereit sein. Wir haben vom Agenten Fender und lange Leinen geliehen, Tanuki ist bestmöglich vorbereitet. Etwas Sorgen macht uns die Ausfahrt aus der Marina, die ist eng und flach und wir wollen die nicht im Dunkeln durchfahren. Also gehen wir bereits am Vortag nachmittags stressfrei in die „Flats“, der empfohlene Ankerbereich vor Kanaldurchgang, genau da, wo uns am Morgen der „Lotse“ abholen will. Mit von der Partie sind unser Line-Handler, Brendan und Irish aus Südafrika deren Katamaran bereits früher durchgegangen ist und nun auf der Pazifik Seite vor Anker liegt. Hinzu kommt noch Keio, eine Australische Einhand-Seglerin mit japanischen Wurzeln, die natürlich für ein Japanisch benanntes Boot (Tanuki ist ein Japaner!) gerne mitkommt. Die Nacht bringt nur unruhigen Schlaf, wir sind aufgeregt und hoffen dass unser Anker willig aus dem etwas verpönten Ankergrund kommt.

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24/06/2023
von Richard
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Panama City

Zwei Tage Panama City stehen an. Wir nehmen zunächst einmal den City Bus (hop on/hop off) und lassen uns die große Runde fahren. Die Stadt ist eine Großstadt (etwa 880.000 Einwohner) mit einem interessanten Gemenge von Wolkenkratzern und historisch gewachsener Architektur [1]. Vorbei an den Gebäuden der Kanalverwaltung fahren wir zum Zuschauerzentrum der Miraflores Schleusen und schauen einmal, wie unser Besuch der Schleuse von gestern von der anderen Seite aussieht.

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30/04/2023
von Richard
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Der Kanal, erster Eindruck!

Wir liegen bequem in der Shelter Bay Marina. Unser Kanalagent hat mittlerweile alle Formalitäten erledigt und Tanuki wurde von einem Mitarbeiter der Kanalbehörde vermessen – was sollen wir sagen, Tanuki ist in Zwischenzeit nicht gewachsen….. Der Kanaldurchgang wurde auf den 8. April festgesetzt und wir warten nun. Tja, was kommt da wohl auf uns zu?

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03/04/2023
von Richard
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Oh wie schön ist Panama!

Schon mehrfach haben wir beschrieben, wie wichtig das Seewetter für unsere Überfahrten ist. Eine gute Wetterplanung macht den Unterschied aus zwischen einem entspannten Segeltörn bei guter Geschwindigkeit und einer stressigen Fahrt bei Schietwetter (ich spreche hier absichtlich nicht über eine höhere Gefährlichkeit). Zum Glück ist unsere nächste Strecke eher locker, wir rechnen mit drei bis vier Tagen und einem etwas holprigen Start für den ersten Halbtag, dann aber ruhigem Wetter.

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